Ein Gefühl ist uns
Anlegern nur allzu bekannt: Es ist das schlechte Gewissen,
das uns dazu anhält, uns doch etwas häufiger
um unsere Aktien zu kümmern; uns besser und intensiver
zu informieren. Es gilt die vorherrschende Meinung:
Je mehr ein Anleger weiß, desto besser ist dies
für ihn.
Von Rockwell Trading wissen
Sie bereits, wie wichtig eine gute Strategie für
einen langfristig erfolgreichen Aktienhandel ist.
Nach der Leitzinssenkung in der letzten Woche scheint
die erste Nervosität der Anleger vorüber
und die Lage nach der Hypothekenkrise entspannt sich
an der Börse zusehends.
Nun ist es an der Zeit, ein erstes Resümee zu
ziehen und zu überprüfen, wie robust Ihre
Strategie wirklich ist.
So oft sich dieses Thema
auch in Artikeln, Büchern oder Newsletter wiederholt
- es ist wichtig: Einer guten Aktienstrategie zu folgen
ist der entscheidende Schlüssel zu Ihrem Börsenerfolg.
Doch was macht eine gute Aktienstrategie aus?
Welche Themen beinhaltet sie eigentlich?
Eine Aktienstrategie ist nichts anderes als
eine Anzahl von klar definierten Regeln.
In diesen Regeln muss festgelegt werden:
Im Grunde sieht es doch
so aus:
Wir alle wissen, dass der „Heilige Gral“
des Tradens nicht existiert. Er ist ein Mythos!
Der Heilige Gral unter den Trading Strategien wäre
eine System, dass nie einen Verlierer hat.
Glauben wir wirklich daran, dass es so ein System
gibt? Natürlich nicht!
Aber warum verhalten wir uns dann so?
In unserem Artikel vor
zwei Wochen sprachen wir schon einmal über den
richtigen Umgang mit Verlusten. Dieser Artikel nun
behandelt die Frage:
Sind es vergangene Verluste, die uns um unseren
Erfolg bringen?
Und wenn es so ist, was müssen wir ändern,
damit das nicht passiert?
Verluste sind kein Zuckerschlecken! Sie gehören
zum Schlimmsten, was uns als Trader passieren kann.
Besonders dann, wenn wir unsere Emotionen nicht unter
Kontrolle haben.
Im täglichen Umgang
mit Anlegern kommt ein Problem immer wieder zur Sprache:
Die teilweise großen Schwankungen an der Börse
und der damit verbundene richtige Umgang mit Verlusten.
Steigt eine Aktie, kommt die Anfrage, ob man den Gewinn
nicht lieber schnell realisieren sollte. Ist ein Papier
hingegen im Minus, wird nicht nach dem Ausstieg, sondern
nach den Chancen gefragt, dass sich die Aktie wieder
erholt.
1. Schritt: Fangen
Sie an, Gewinne zu realisieren!
Einer der größten Fehler, den Anleger machen,
ist, dass sie ihre Gewinne nicht realisieren. So schauen
Anleger tatenlos zu, wie ihre Aktie, mit der sie auf
dem Papier schon Gewinne erzielt haben, nicht nur
wieder einen Großteil des Gewinns einbußt,
sondern in einigen Fällen sogar zu einem Verlierer
wird. „Irgendwann wird der Kurs schon wieder
steigen“, denken sie sich. Doch diese Einstellung
kann fatale Folgen haben!